Viele D1-Turniere gewonnen, starke Gegner und “Hallenschach”

Leider sind die Weihnachtsferien schon rum aber wir haben an vielen U13-Turnieren teilgenommen. Erst in Österreich zwei U12-Turniere – Innsbruck (1. Platz) und Salzburg (1. Platz) und dann reine D1 bzw. U13 Turniere mit toller Besetzung in Donauwörth (3. Platz), Ingolstadt (1. Platz), Taufkirchen (1. Platz) und zum Abschluss in unserer Nachbarschaft bei der Eintracht Karlsfeld (1. Platz).

Wir haben in diesen Turnieren gegen viele namhafte und starke Gegner gespielt. Wir konnten z.B. (2x) die BOL-Mannschaft der SpVgg Unterhaching, Wacker Innsbruck, VFL Nürnberg, DJK Ingolstadt und die U13-Ausbildungsmannschaft DJK Würmtal sowie viele andere schlagen.

Mein Papa und haben uns riesig auf das Finale im letzten Turnier (Karlsfeld) gegen die DJK-Würmtal-Mannschaft von Faxe gefreut, da ich ja bei vielen DVDs der DVD-Fußballtrainer mitmachen durfte und wir die MFS mit den Trainern sehr mögen und schätzen. Bisher hatte es nie geklappt, gegen die gut ausgebildeten Jungs des älteren D-Jahrgangs der DJK Würmtal zu spielen. Auch gestern wurde es knapp, da die Würmtaler nur mit viel Glück im Siebenmeterschiessen gegen die Mannschaft “Turnerbund” (wir schlugen den Turnerbund klar mit 5:1 in der Vorrunde) doch noch das Finale erreichten. Umso überraschter waren wir über den Spielverlauf, der sich zwar in den vorherigen Spielen der Würmtaler angedeutet hatte. Es war uns und besonders den Trainern klar, dass “Faxe” durch die immer gleiche Taktik Überzahl schaffen wollte. Er ließ seinen Torspieler mit Ball bis zur Mittellinie vorrücken und wartete darauf, dass unsere Stürmer diesen angreifen. Dadurch hätte er natürlich Überzahl bekommen, welche dann unsere Abwehr austrickst. Wir spielten da nicht mit und ließen (fast) nichts zu. Zeitweise waren sogar beide Stürmer der DJK und meine Verteidiger in meinem Tor (hinter der Torlinie!) um mich beim zu erwartenden Angriff zu überraschen.

Schade fürs Spiel, welches dann nach minutenlangem Stillstand mit 1:1 ausging. Leid tut mir  der Torspieler, der die ganzen Pfiffe aushalten musste.  Schade, wir hätten lieber Fußball statt Hallenschach gespielt.  Auch zahlreichen Zuschauer (nicht nur unsere Fans) wollten so ein “Spiel” nicht sehen und taten dies auch mit Rufen und Pfiffen kund.
Macht Euch selbst ein Bild uns kuckt das Video, welches meine Schwester gedreht hat. Da Sie immer am Ball war, kann man leider nicht alles sehen. So sind leider z.B. die Stürmer in meinem Tor nicht zu sehen, sondern der oft ruhende Ball in der Spielmitte. Die einzigen Aktionen und Farbtupfer konnten unsere paar Konter zeigen, die leider meist glücklos verliefen.

 

Das anschließende Siebenmeterschiessen (Video)  konnten wir für uns verbuchen, da meine Jungs alle versenkten und ich Einen halten konnte. An einem zweiten Ball war ich knapp dran. Mist  :-) Dass ich nicht mehr schiessen durfte war schade. Aber so war das Spiel zum Glück vorbei.

Faxe hat meinem Papa noch ein eMail zum Thema geschrieben. Darin erklärt er ihm wie er es sah. Er meinte u.a., dass wir mit so guten Spielern eine ”ängstliche Taktik” gewählt hätten und es sehr schwierig wäre, gegen eine so gut verteidigende  Mannschaft Zauberfußball zu spielen. Sicher wird er meinem Papa und mir erklären, wie er den Raum verteidigt hätte, wenn wir seinen Tormann aus dem Passweg heraus angegriffen hätten. Oder ich schaue es mir in seiner neuen Defensiv- und Offensiv-Taktik-DVD  nach.

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